17. Juli 2026
Own in spain, stay in control

Juni-Neuigkeiten für Immobilienbesitzer in Spanien


Neue schwedische Steuerregel kann Schweden mit Immobilie in Spanien betreffen

Eine Gesetzesänderung, die derzeit von der Regierung geprüft wird, kann Auswirkungen auf Schweden haben, die einen Teil des Jahres im Ausland leben.

Der Vorschlag betrifft eine neue Definition des Begriffs „ständiger Aufenthalt“ in Schweden – eine Regel, mit der bestimmt wird, ob eine Person in Schweden als unbeschränkt steuerpflichtig gilt.

Heute stützt sich die Beurteilung vor allem auf die Rechtsprechung, die viele als schwer verständlich und wenig vorhersehbar empfinden. Die Regierung möchte daher klare Tagesgrenzen einführen. Nach dem Vorschlag liegt ein ständiger Aufenthalt vor, wenn sich eine Person mehr als 160 Tage pro Kalenderjahr in Schweden aufhält. Eine ergänzende Regel bedeutet, dass auch Personen betroffen sein können, die sich in zwei aufeinanderfolgenden Jahren jeweils mehr als 120 Tage in Schweden aufhalten.

Für viele Schweden mit Immobilie in Spanien könnte die Änderung mehr Klarheit bedeuten. Gleichzeitig wird es wichtiger, den Überblick darüber zu behalten, wie viele Tage tatsächlich in Schweden verbracht werden. Der Vorschlag ist noch nicht beschlossen, die Gesetzesänderung soll jedoch am 1. Januar 2027 in Kraft treten.

Wenn Sie Ihre Zeit zwischen Schweden und Spanien aufteilen, kann es sinnvoll sein, Ihre Aufenthalte schon jetzt zu erfassen und zu dokumentieren, um spätere unerwartete steuerliche Folgen zu vermeiden.

Quelle: Regierungskanzlei Schwedens, Carnegie Private Banking und Swedes Worldwide.

Spaniens Oberster Gerichtshof hebt nationales Register für Kurzzeitvermietungen auf

In einem viel beachteten Urteil hat Spaniens Oberster Gerichtshof das nationale Register für Kurzzeitvermietungen (NRA/NRUA) aufgehoben. Das Gericht ist der Auffassung, dass dem Staat die Befugnis fehlte, das Register einzuführen, da der Bereich weitgehend von den autonomen Regionen geregelt wird.

Die Entscheidung hat bei Immobilienbesitzern und Vermietern viele Fragen aufgeworfen. Wichtig ist jedoch: Regionale Vorschriften, Touristenlizenzen und andere lokale Anforderungen können weiterhin gelten, auch wenn das nationale Register nun für ungültig erklärt wurde.

Was bedeutet das Urteil in der Praxis? Können sich Registrierungspflichten künftig ändern? Und was sollten Sie als Immobilienbesitzer jetzt beachten?

Lesen Sie unsere Analyse des Urteils und seiner möglichen Folgen für Immobilienbesitzer in Spanien.

Der Wohnungsmarkt an der Costa del Sol und Costa Blanca zeigt weiter nach oben

Trotz wirtschaftlicher Unsicherheit in Europa zeigt sich der spanische Wohnungsmarkt weiterhin stark. Besonders deutlich wird dies an der Mittelmeerküste, wo sowohl die Costa del Sol als auch die Costa Blanca Käufer aus ganz Europa anziehen.

Costa del Sol – Weiterhin starke Nachfrage

In der Provinz Málaga, zu der die Costa del Sol gehört, sind die Immobilienpreise im Vergleich zum Vorjahr um rund 12 % gestiegen. Der Durchschnittspreis liegt inzwischen bei gut 4.100 €/m², mit deutlich höheren Werten in Gegenden wie Marbella, Benahavís und Estepona.

Die starke Entwicklung wird vor allem von internationalen Käufern, einem begrenzten Immobilienangebot und dem anhaltend hohen Interesse an Erst- und Ferienwohnsitzen an der Sonnenküste getragen.

Region: Costa del Sol (Málaga) | Durchschnitt: ca. 4.100 €/m² | Anstieg: +12 %

Costa Blanca – Starkes Wachstum und attraktive Alternative

Auch die Costa Blanca entwickelt sich weiterhin stark. In der Provinz Alicante sind die Immobilienpreise um rund 10–11 % pro Jahr gestiegen, während das Preisniveau in der Region weiterhin unter dem vieler Teile der Costa del Sol liegt.

Städte wie Alicante, Torrevieja, Orihuela Costa, Altea und Benidorm bleiben dank des Klimas, der guten Infrastruktur und des breiten Immobilienangebots bei Käufern beliebt.

Region: Costa Blanca (Alicante) | Durchschnitt: ca. 2.500 €/m² | Anstieg: +10–11 %

Wie geht es weiter?

Mehrere Marktanalysten erwarten für 2026 weiter steigende Preise, jedoch in einem langsameren Tempo als in den Rekordjahren zuvor. Das begrenzte Immobilienangebot, sinkende Zinsen und das anhaltend starke internationale Interesse sprechen dafür, dass sowohl die Costa del Sol als auch die Costa Blanca attraktive Märkte für ausländische Immobilienkäufer bleiben.

Für bestehende Eigentümer bedeutet die Entwicklung, dass die Immobilienwerte weiter steigen, während die Nachfrage nach Wohnungen in attraktiven Küstenregionen hoch bleibt.

Fakten: Idealista

Estitys Kommentar

Nach mehreren Jahren kräftiger Preissteigerungen scheint der Markt in eine ruhigere Phase einzutreten, die Fundamentaldaten bleiben jedoch stark. Internationale Käufer machen einen erheblichen Teil der Nachfrage aus, während der Neubau in vielen Gegenden den Bedarf weiterhin nicht deckt. Für alle, die bereits eine Immobilie in Spanien besitzen, ist die Entwicklung positiv, während Neukäufer auf einen Markt treffen, in dem es immer wichtiger wird, gut vorbereitet und langfristig zu handeln.

Erklären Sie rechtzeitig – und vermeiden Sie Stress!

Sie müssen nicht bis zum Jahresende warten, um Ihre spanische Immobilie für 2025 zu erklären.

Wenn Sie als Nichtresident eine Immobilie in Spanien besitzen, unterliegen Sie in der Regel der jährlichen Steuer auf den fiktiven Nutzungswert (Modelo 210).

Mit Estity erklären Sie einfach und digital in einem Schritt-für-Schritt-Prozess. Als zugelassener Partner der spanischen Steuerbehörde AEAT helfen wir Ihnen, die Erklärung von Anfang an korrekt einzureichen.

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